Musik

R&B

R&B kommt aus dem amerikanischen und bedeutet vielmehr Rhythm and Blues. Der Begriff beschreibt eine Musikstilrichtung und drückt im Übertragenden Sinne Rhythmus gemixt mit instrumentaler und vokaler Musik aus.

R&B beschrieb in den 40er Jahren den Musikstil afroamerikanischer Popmusik. Es ist eine "schwarze" Musik welche ihren Ursprung im Gospel, eine spirituelle Gottesmusik, und dem im 19. und 20. Jahrhundert entstandenem Blues hat. Die damalig genannte Musikrichtung „race music“ wurde durch den Rhythm and Blues abgelöst und ersetzt.

In den 50er Jahren wurde diese Art von Musik überwiegend von dunkelhäutigen Big Bands in Kneipen als Tanzmusik gespielt. Klangvolle Rhythmen verschmolzen mit souligen Gospeltexten. Der Rhythmus stand dabei vorwiegend im Vordergrund.

In den 60er Jahren vermischten Sänger die Stilrichtung mit Elementen aus der Rockmusik und der Popmusik. Es entstand eine Art Discomusik. Die Künstler von damals profitieren heute von ihrer privaten Altersvorsorge.

In den 80er Jahren entwickelte sich die Musikindustrie weiter. Die Stilrichtung lehnte sich eher an die „weiße“ Popproduktion. Die technischen Entwicklung elektronischen Instrumente unterstützte den Vorgang der Vermischung einzelner Musikelementen. Ende der 80er und Anfang der 90er Jahre wurde der Hip-Hop in den Musikcharts sehr erfolgreich. Raps handelten nicht mehr von Schwierigkeiten in Ghettos sondern überwiegend von Partyerlebnissen. Erfolgreiche Songs verbanden die Raptexte mit Gesang im Refrain. Diese Konstellation wurde zu einem Grundstein für den heutigen R&B.

Heute gibt es zahlreiche Sänger und Sängerinnen, sowie vereinzelte Bands die die Entwicklung des R&B aufgenommen haben. Die Kooperation von dem einstigen Grundmodell mit modernen Pop – und Tanzrhythmen haben einen weitläufigen Anklang in der Musikindustrie gefunden. Dies bestätigen zahlreiche Newcomer jedes Jahr.

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